Schlag und Kultur anlegen
Sie erfassen die Flächen so, wie Sie sie im Betrieb benennen. Kultur und relevante Grunddaten stehen anschließend für die Bedarfsermittlung bereit.
Ihre Daten, Ihr Betrieb
Düngeheft bündelt Düngebedarfsermittlung, Düngungsaufzeichnungen und die Kontrolle organischer Stickstoffmengen für Acker und Gemüsebaubetriebe. Sie halten Schlag, Datum, Dünger und Nährstoffanrechnung zusammen und drucken die Unterlagen für eine Kontrolle aus.
Dokumentation im Alltag
Zwischen Feldarbeit, Wetterfenster und Hofalltag werden Düngeangaben oft in Excel, auf Notizzetteln oder in mehreren Dateien geführt. Bei einer Kontrolle muss dann aus einzelnen Angaben wieder ein nachvollziehbarer Vorgang werden.
Bedarfsermittlung, Lieferschein und Ausbringdatum stehen häufig an verschiedenen Orten. Die Zuordnung zum Schlag muss später erst zusammengesucht werden.
Die Aufzeichnung nach einer Düngungsmaßnahme hat eine gesetzliche Frist. Wer erst nach einer arbeitsreichen Woche nachträgt, verliert leicht den Überblick.
Bei organischen Düngern tierischer Herkunft zählt die Menge je Hektar und Jahr. Ohne laufende Zusammenstellung bleibt offen, wie viel bereits angesetzt wurde.
Bei einer Kontrolle werden Unterlagen nach Schlag, Kultur und Zeitraum benötigt. Papier und Tabellen liefern diese Sicht nicht automatisch.
Ein schlanker Ablauf
Düngeheft führt die Angaben in der Reihenfolge, in der sie auf dem Betrieb anfallen. Die Daten bleiben Ihrem Betrieb zugeordnet und werden auf Servern in Deutschland verarbeitet.
Sie erfassen die Flächen so, wie Sie sie im Betrieb benennen. Kultur und relevante Grunddaten stehen anschließend für die Bedarfsermittlung bereit.
Sie halten die Düngebedarfsermittlung vor der Maßnahme fest und dokumentieren anschließend Datum, Dünger und Menge. Die Aufzeichnung bleibt beim jeweiligen Schlag.
Düngeheft stellt die Angaben für den gewünschten Zeitraum und Schlag zusammen. Daraus entsteht ein sauberer Ausdruck für Ihre Unterlagen oder eine Kontrolle.
Für die tägliche Praxis
Die Funktionen sind auf die Pflichtangaben und typische Arbeitsabläufe kleinerer und mittlerer Acker und Gemüsebaubetriebe zugeschnitten.
Schläge, Flächen und Kulturen werden übersichtlich geführt, ohne den Umfang einer großen Betriebsplattform.
Die Ermittlung des Düngebedarfs wird vor der geplanten Düngung beim Schlag abgelegt.
Datum, Dünger, ausgebrachte Menge und Schlagbezug werden als einzelne Maßnahme dokumentiert.
Die Erfassung macht sichtbar, welche Maßnahme noch innerhalb der Aufzeichnungsfrist festgehalten werden muss.
Organischer Stickstoff aus tierischer Herkunft wird für die betroffenen Flächen nachvollziehbar zusammengeführt.
Sperrzeiten können bei der Planung als Hinweis berücksichtigt werden, damit der Termin geprüft wird.
Unterlagen lassen sich nach Schlag und Zeitraum für Ablage oder Kontrolle ausgeben.
Der Zugang ist auf berechtigte Personen des Betriebs beschränkt, die Verarbeitung erfolgt auf Servern in Deutschland.
Für Ihren Betrieb
Düngeheft ersetzt nicht die fachliche Entscheidung auf dem Feld. Es sorgt dafür, dass diese Entscheidung und die anschließende Maßnahme dokumentiert zusammenbleiben.
Sie können die Angaben nach Schlag und Zeitraum zusammenstellen, statt sie aus Ordnern und Tabellen zu suchen. Der Ausdruck bleibt auf die angefragten Daten beschränkt.
Ihre Betriebsdaten werden nicht zur Werbung für Landtechnik genutzt. Sie behalten die Hoheit darüber, wer im Betrieb darauf zugreift.
Der Funktionsumfang richtet sich an Betriebe, die ihre Düngung sauber führen wollen. Sie bezahlen keine große Ackerschlagkartei mit Funktionen, die im Alltag ungenutzt bleiben.
Bedarfsermittlungen und Unterlagen lassen sich außerhalb der Saison vorbereiten. Die Jahreslizenz passt zu Betrieben, die im Winterhalbjahr planen und ablegen.
Rechtsrahmen prüfen
Düngeheft orientiert sich an den Vorgaben der Düngeverordnung. Die konkrete Anwendung kann je Bundesland und in ausgewiesenen Gebieten zusätzliche Regeln umfassen.
Vor dem Aufbringen wesentlicher Nährstoffmengen ist der Düngebedarf der Kultur zu ermitteln. Die Verordnung nennt dabei die einzubeziehenden Faktoren und Ausnahmen.
Grundlage: § 3 Düngeverordnung, DüVDüngebedarfsermittlung und Düngungsmaßnahmen sind aufzuzeichnen. Die Aufzeichnung der aufgebrachten Stoffe muss unverzüglich, spätestens innerhalb von zwei Tagen nach der Aufbringung erfolgen.
Grundlage: § 10 Absatz 1 und Absatz 2 Düngeverordnung, DüVBetriebe dürfen im Durchschnitt der landwirtschaftlich genutzten Flächen nicht mehr als 170 Kilogramm Gesamtstickstoff je Hektar und Jahr aus organischen und organisch mineralischen Düngemitteln tierischer Herkunft aufbringen.
Grundlage: § 6 Absatz 4 Düngeverordnung, DüV
Julien Jimenez ist Herausgeber und Autor des Magazins von Düngeheft und verantwortet die Fachbeiträge zum Produkt. Zur Autorenseite
Düngeheft befindet sich in der Pilotphase. Gesucht werden Erstanwender, die den Ablauf auf ihrem Betrieb prüfen und Rückmeldung geben möchten.
Einfach kalkuliert
Sie wählen den Zugang nach Betriebsgröße oder die Jahreslizenz für die Planung und Dokumentation über das Jahr. Düngeheft befindet sich im frühen Zugang.
Für Acker und Gemüsebaubetriebe mit bis zu 100 Hektar landwirtschaftlicher Nutzfläche.
29 Europro Monat
Monatlich kündbar.
Für Betriebe mit mehr als 100 Hektar landwirtschaftlicher Nutzfläche.
49 Europro Monat
Für Betriebe mit größerem Flächenumfang.
Für Betriebe bis 100 Hektar, die Düngeheft für zwölf Monate im Voraus nutzen möchten.
290 Europro Jahr
Einmalige Abrechnung für zwölf Monate.
Alle Preise verstehen sich zuzüglich gesetzlicher Umsatzsteuer. Die Jahreslizenz wird einmalig für zwölf Monate abgerechnet.
Häufige Fragen
Hier finden Sie Antworten zum frühen Zugang, zu Daten und zur Dokumentation mit Düngeheft.
Nein. Düngeheft dokumentiert Ihre Bedarfsermittlung und Düngungsmaßnahmen. Fachliche Fragen zur Nährstoffplanung, Bodenuntersuchung oder regionalen Vorgaben klären Sie weiterhin mit Ihrer Beratung oder der zuständigen Stelle.
Düngeheft befindet sich in der Pilotphase. Wir vergeben frühen Zugang an Erstanwender und klären vorab, ob der aktuelle Funktionsumfang zu Ihrem Betrieb passt.
Für Düngeheft ist die Verarbeitung auf Servern in Deutschland vorgesehen. Ihre Daten werden Ihrem Betrieb zugeordnet und nicht als Werbedaten für Dritte verwendet.
Ja. Düngeheft ist darauf angelegt, Angaben nach Schlag und Zeitraum zusammenzustellen und auszugeben. Welche Unterlagen im Einzelfall verlangt werden, richtet sich nach der zuständigen Kontrollbehörde und den geltenden Vorgaben.
Nach einer Düngungsmaßnahme erfassen Sie die Angaben direkt beim Schlag. Düngeheft macht den zeitnahen Eintrag zum festen Arbeitsschritt, die Verantwortung für die fristgerechte und vollständige Aufzeichnung bleibt beim Betrieb.
Die zusätzlichen Vorgaben in nitratbelasteten Gebieten können je nach Landesregelung unterschiedlich ausgestaltet sein. Düngeheft ersetzt deshalb nicht den Abgleich mit den Bekanntmachungen Ihres Bundeslands und Ihrer zuständigen Stelle.
Ja. In einer Vorführung zeigen wir den Ablauf von Schlaganlage, Bedarfsermittlung, Düngungseintrag und Ausdruck. Sie können dabei prüfen, ob Düngeheft zu Ihren Kulturen und Arbeitswegen passt.
Düngeheft Magazin
Rechenbeispiele, Rechtsquellen und Hinweise zur Düngedokumentation für Acker und Gemüsebau.
Der Beitrag führt in die Düngebedarfsermittlung als zentrale Pflicht vor der Düngung ein. Er definiert die wichtigsten Begriffe und zeigt, wie die Bedarfsrechnung von der späteren Aufzeichnung getrennt wird.
Der Leitfaden führt durch die Aufzeichnung einer tatsächlichen Düngungsmaßnahme vom Schlag bis zum Kontrollausdruck. Er orientiert sich an den Pflichtangaben und an der Frist der Düngeverordnung.
An einem durchgespielten Betriebsfall wird gezeigt, wie eine organische Düngung dokumentiert und gegen die gesetzliche Obergrenze geprüft wird. Das Beispiel trennt Gesamtstickstoff, anrechenbaren Stickstoff und Schlagaufzeichnung sauber voneinander.
Frühen Zugang anfragen
Sie arbeiten mit Papier, Excel oder einer älteren Schlagkartei und möchten wissen, ob Düngeheft passt? Schreiben Sie uns, welche Kulturen und Flächen Sie dokumentieren.
Nennen Sie uns kurz Ihren Betrieb und Ihr Anliegen. Besonders hilfreich sind Angaben zu Flächenumfang, Kulturen und Ihrer heutigen Dokumentation.